Windows 7 oder Windows 8?

Vor dieser Frage stehen derzeit viele Käufer von PCs mit vorinstalliertem Betriebsystem. Ich will mich an der teilweise hitzig geführten Debatte nicht weiter beteiligen. Die Einbettung eines ziemlich aufschlussreichen YouTube Videos zum Thema „intuitive Bedienung“ (englisch, aber selbst, wenn Sie kein Wort verstehen, ist das kein Problem) kann ich mir dennoch nicht verkneifen. 😉

Computerservice und IT-Beratung Leipzig
Ralph Lehmann

Google AdWords – Ende der Gutscheinflut

Vor einiger Zeit hat Google damit begonnen, Gutscheine für AdWords zu verteilen, die dem Werbetreibenden keinerlei eigenen finanziellen Einsatz abverlangen. Nicht einmal die vor zwei Jahren noch zu zahlende Aktivierungsgebühr in Höhe von 5 Euro wurde vorausgesetzt.

Diese Praxis hat leider einige negative Folgen. So tauchen seither auf der Google-Suchseite zunehmend Anzeigen auf, die auf minderwertige Zielseiten verweisen, für den Suchenden sachlich oder regional nicht relevant sind, deren Anzeigentext augenscheinlich in 5 Miuten zusammengeschustert wurde, etc. Schließlich ist alles kostenlos, und der Werbende hat demnach nichts zu verlieren.

Aus diesem Grund begrüße ich ausdrücklich die von Google vorgenommene Änderung, dass ab 30. September sämtliche über Google Engage für Agenturen ausgegebenen Gutscheine für den Werbetreibenden an einen eigenen finanziellen Einsatz gekoppelt sind. Ich bin davon überzeugt, dass sich diese Änderung auf die durchschnittliche Qualität der AdWords-Anzeigen sehr positiv auswirken wird.

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Ralph Lehmann

Google AdWords und mögliche Probleme mit der Anzeigenrelevanz (2)

Mal wieder zeigt es sich, dass auch bei Google Adwords das Geld anderer Leute freigiebiger ausgegeben wird als das eigene. Denn wenn ich mich richtig erinnere, leben Hilfsorganisationen doch vor allem von Spendengeldern, oder?

Anzeigen für “Computer Hilfe Leipzig”

Ach übrigens, wo die Johanniter sind, darf die Caritas natürlich nicht fehlen:

Anzeigen für “Computer Hilfe Leipzig” (2)

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Ralph Lehmann

Warum Google in Deutschlad so erfolgreich ist – und andere eben nicht

Nicht wenige schimpfen über die gewaltige Marktmacht von Google, die – anders als zum Beispiel in den USA – in Deutschland geradezu überwältigend ist. Und regelmäßig rufen diverse Wettbewerber nach behördlichem Eingreifen.

Aber woher kommt sie eigentlich, diese Marktmacht? Könnte diese Macht nicht auch etwas mit Leistungsfähigkeit zu tun haben? Ich denke schon.

Hier ein Beispiel: Google-Places (die Schwester von Google Maps) gibt es seit einiger Zeit und ermöglicht es kleinen Unternehmen, sich kostenfrei und ausführlich ins lokale Online-Branchenbuch aufnehmen zu lassen. Natürlich auch in Deutschland. Microsofts Bing Business dagegen, obwohl auch schon einige Jahre alt – bot diese Möglichkeit hierzulande bisher nicht. Folgerichtig ist die lokale Suche von Bing in Deutschland nicht zu gebrauchen.

Immerhin kam nach Vollzug der Suchmaschinen-Allianz zwischen Microsoft und Yahoo ein Funken Hoffnung auf. Und deshalb schaute ich mir soeben Yahoos neues Business-Portal für KMU einmal näher an.

Verschwendete Zeit.

Nehmen Sie bitte eine Lupe zur Hand und entziffern Sie, was unter dem riesigen gelben Anmeldeknopf links zu lesen ist …

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Ralph Lehmann

Ausgeschlossene Placements (15.07. – 09.08.2012)

Nachfolgend finden Sie die Liste der Placements, die ich aus wirtschaftlichen Gründen innerhalb der letzten 4 Wochen von der automatischen Schaltung im Google-Display-Netzwerk ausgeschlossen habe:

Domain CTR
studenteninserate.de 50%
1a-preise.org 50%
rskey.org 100%
foolishentertainment.com 100%

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Ralph Lehmann

PDF Creator 1.4.1 – Vorerst keine weiteren Installationen auf Kunden-PCs

Im Forum von pdfforge macht sich derzeit einiger Unmut breit. Den Entwicklern des PDF Creator wird von einigen Benutzern vorgeworfen, bei der Installation der Software quasi „durch die Hintertür“ AdWare (derzeit SweetIM, AVG Toolbar und IncrediBar)  zu verbreiten.

Nach eigenen Tests konnte ich feststellen, dass zwar (wie von den Entwicklern im Forum beteuert) die Installation dieser zusätzlichen Software grundsätzlich vermieden werden kann. Richtig ist allerdings auch, dass der Installationsdialog – sehr vorsichtig ausgedrückt – nicht gerade dazu beiträgt, die Installation dieser potentiell aus Sicht des Benutzers unerwünschten zusätzlichen Software (die obendrein derzeit nur mit erheblichem Aufwand spurlos entfernt werden kann) zu vermeiden.

Ich werde deshalb bis zur endgültigen Klärung des Problems zu meinem großen Bedauern den an sich hervorragenden PDF Creator aus Sicherheitsgründen nicht mehr auf den Computern meiner Kunden installieren können.

Schade.

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Ralph Lehmann

Das halb-automatische Adobe Flash-Player Update

Einige Administratoren dürften hörbar aufgeatmet haben, als Adobe seinem Flashplayer im März diesen Jahres eine automatische Update-Funktion spendierte. Denn veraltete Flash-Versionen gelten seit langem als eines der Haupeinfallstore für schädliche Software. Und Flash-Player veralten ziemlich schnell.

Seitdem ist scheinbar alles sehr einfach – einmal mit administrativen Rechten die automatische Aktualisierung zulassen, und ab sofort kümmert sich der Windows-Taskplaner resp. die Aufgabenplanung im Stundentakt um die Beschaffung und Installation neuer Player-Versionen.

Schade und ziemlich gefährlich ist allerdings, dass Adobes neueste Versionen  11.3.xxx vom Auto-Update nicht auf den Windows-PC geladen und installiert wird und die Version 11.2.xxx nicht länger automatisch mit Updates versorgt wird. Wer sich also blind auf den Update-Mechanismus verlässt, ist ziemlich schlecht beraten und womöglich noch stärker gefährdet als früher, weil sie/er sich in trügerischer Sicherheit wähnt.

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Google AdWords und mögliche Probleme mit der Anzeigenrelevanz

Es dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass erfolgreiche Werbung mit AdWords nur dann möglich ist, wenn man sich ein bischen Mühe gibt. Gerade bei großen Unternehmen sollte man davon ausgehen können, dass man deshalb tunlichst eine sachkundige Agentur beauftragen sollte, wenn im eigenen Haus das nötige Know How nicht zur Verfügung steht.

Die folgenden Screenshots zeigen leider, dass das nicht immer der Fall ist. Besonders bitter daran ist, dass es sich beim betreffenden Inserenten um ein 100%-ig der Stadt Leipzig gehörendes Unternehmen handelt und somit durch ineffiziente Schaltung von AdWords-Werbung unmittelbar das Geld Leipziger Bürger verbrannt wird.

Google Suche nach

Passt doch, oder?

OK, man hört ja immer mal wieder, dass Tiere mitunter gestohlen werden. Aber das hier …

Google Suche nach

wirkt irgendwie unpassend, denn selbst mit Leipzig-Pass ist der Eintritt nicht wirklich billig.

Es bleibt zu hoffen, dass sich auch bei kommunalen Unternehmen irgendwann herumspricht, dass Anzeigenrelevanz durchaus dabei hilfreich ist, dass Geld der Bürger sinnvoll und wirtschaftlich einzusetzen.

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Ralph Lehmann

Fernwartung mit TeamViewer 6 einfach erklärt

Fernwartung ist eine feine Sache – sowohl für den Kunden als auch für seinen Dienstleister.

Voraussetzung ist allerdings, dass der Kunde sich mit der Bedienung seines Computers etwas auskennt – das ist jedoch nicht immer der Fall. Und dann ist guter Rat teuer, denn bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Fernwartungs-Verbindung schließlich „steht“, führt der Dienstleister seinen Kunden mittels eines telefonischen Blindflugs durch die Dialoge.

Um dieses Dilemma wenigstens etwas zu entschärfen, habe ich deshalb ein kurzes Video erstellt und auf YouTube hochgeladen.

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Ralph Lehmann

GEMA Trojaner und BKA Viren – Noch immer voll im Trend

Es ist schon eine Weile her, seit die ersten Exemplare dieser Art von Erpressungs-Software auftauchten, aber nach wie vor scheint die Anzahl der betroffenen PC-Benutzer ziemlich hoch zu sein.

Es erscheint mir deshalb angebracht, aus den zahllosen im Internet verfügbaren Tipps jene zusammenzufassen, die im Schadenfall gute Aussicht auf Erfolg haben.

Methode 1 (radikal, aber grundsätzlich totsicher): Sichern Sie Ihre Daten (aber das tun Sie ohnehin regelmäßig, oder??), installieren Sie alles neu, bringen Sie Windows und alle Programme auf den aktuellen Stand, prüfen Sie Ihre Datensicherung auf schädliche Software und spielen das Backup schließlich zurück.

Methode 2 (derzeit ziemlich sicher): Besorgen Sie sich eine Kaspersky Rescue Disk 10 incl. Widowsunlocker. (Sollte Ihr PC über kein CD-Laufwerk verfügen, können Sie den Inhalt des CD-Abbildes mit Hilfe eines speziellen Tools auf einen USB-Sick kopieren.) Laden Sie die Anleitung zur Notfall-CD herunter und informieren Sie sich über die Vorgehensweise. Lesen Sie auf der Webseite zu Windowsunlocker nach, wie dieser bedient wird.

Bereinigen Sie schließlich gem. der Anleitungen die Windows-Registrierung und eliminieren Sie die schädliche Software.

Beachten Sie, dass der WindowsUnlocker nur einige Schlüssel automatisch auf korrekte Werte überprüft und ggf. zurücksetzt. Es könnte also erforderlich sein, mit Hilfe des auf der CD enthaltenen Registrierungs-Editors weitere Einträge von Hand zu korrigieren.

Methode 3 (für Laien nicht emfehlenswert): Besorgen Sie sich eine andere Rescue-Disk. Korrigieren Sie fehlerhafte Registry-Einträge manuell.

Methode 4: Versuchen Sie es mittels abgesichertem Modus und Systemwiederherstellung. Derzeit kaum empfehlenswert.

Vergessen Sie in keinem Fall, nach der Beseitigung der Malware das Einfallstor für eventuelle „Nachfolger“ zu schließen.

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Ralph Lehmann

Nachtrag (22.03.2012): Ein neues Mitglied dieser Erpressungs-Software hat das Licht der Welt erblickt. Es ist der GVU-Trojaner. An den „Features“ hat sich allerdings nicht viel geändert.

Aufmerksam machen möchte ich an dieser Stelle außerdem noch auf eine Sammlung von lesenswerten  Sicherheits-Hinweisen von Ukash.